Denkmalsanierung

Tabakfabrik

Lofts, Penthäuser und eine außergewöhnliche Kuppelwohnung

 
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Umgebung Bruchsal
 
Trotz der wechselhaften Historie Bruchsals, erlangte die Stadt wieder ihre einstige Bedeutung. Als Große Kreisstadt im Landkreis Karlsruhe bildet Bruchsal ein Mittelzentrum für alle umliegenden Gemeinden. Zwischen Kraichgau und oberrheinischer Tiefebene gelegen, ist Bruchsal ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der TechnologieRegion Karlsruhe. Die Lage an den bedeutenden Verkehrsachsen A 5 sowie der parallel verlaufenden Schnellbahntrasse und die direkte Bahnverbindung nach Stuttgart sorgten für die Ansiedlung von international agierenden Unternehmen und Weltmarktführern. Schwerpunktmäßig handelt es sich hierbei überwiegend um Firmen im Maschinenbau und der Elektrotechnik. In Bruchsal sind alle Schularten wie Grund-, Haupt-, Realschulen, Gymnasien und berufliche Schulen zu finden. Für das gesamte Land von besonderer Bedeutung sind hier vor allem die Musik- und Kunstschule sowie die Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg.
Architektur
 
Die ehemalige Tabakfabrik bringt imposante Industriearchitektur und modernste Wohnkultur in Einklang. In allen loftartigen Wohnungen lässt sich die typische funktionale Ästhetik des repräsentativen Baus erleben.

Durch die unvergleichliche wirtschaftliche Expansion nach dem Deutsch-Französischen-Krieg 1870/71 entstehen in ganz Europa unzählige Industriebauten. Der Eisenbahnknoten Bruchsals ließ die Stadt erblühen und lockte zahlreiche Unternehmen an, darunter auch die Malzfabrik in der Kaiserstraße. An der opulenten Front lässt sich noch heute der typische Repräsentationsdrang der damaligen Industriellen erkennen. Auch im Inneren ist der funktionale Bau mit reichlich Zierelementen ausgestaltet. Massive im Jugendstil verzierte Stahlsäulen tragen die gewaltige preußische Kappendecke.
Bereits durch die Umnutzung in eine Tabakfabrik um 1940 gingen einige historische Elemente verloren. Von den über alle Stockwerke reichenden Darren im vorderen Gebäudeteil sind heute nur noch die Kuppel vorhanden. Die riesigen Schornsteine gingen verloren und die Darren wurden mit Geschossdecken durchzogen.
Wohneinheiten
In der ehemaligen Tabakfabrik entstehen zwei Penthäuser mit unverbaubarem Blick auf das Bruchsaler Schloss und den Kraichgau. Darunter entstehen elf loftartig gestaltete Wohnungen in verschiedenen Größen. Dabei verfügen alle Wohneinheiten über Fußbodenheizung, teils offengelegte Stahlträger und Kappendecken sowie intelligente Gebäudetechnik.
Das absolute Highlight bildet die Kuppelwohnung mit Studio-Schlafzimmer und einer am höchsten Punkt gelegenen Dachterrasse.

Bruchsal liegt am Rande des Kraichgaus in der Oberrheinischen-Tiefebene im Landkreis Karlsruhe. Durch die Nord-Süd- sowie Ost-West-Verbindungen über die Bundesautobahn A5 und die Schnellbahntrassen ist Bruchsal ein optimaler Standort für Weltmarktführer. Immer mehr Industrieunternehmen siedeln sich rund um die Stadt an. Aber auch viele Pendler leben in Bruchsal, mit dem ICE ist man in 35 Minuten in Stuttgart.
Denkmal & Historie
Die Stadt Bruchsal hat eine weit zurückreichende und zugleich wechselhafte Geschichte hinter sich. Erstmals im 1. Jahrtausend erwähnt, wurde Bruchsal zum Ende des 17. Jahrhunderts gleich zweimal niedergebrannt. Einige Jahrzehnte später hatte sich die Stadt bereits wieder erholt und es entstand die weitläufige barocke Schlossanlage im Zentrum der Residenzstadt der Fürstbischöfe von Speyer. Ebenso entstanden in dieser Zeit das Belvedere und die Peterskirche. Um das 18. Jahrhundert war das beschauliche Städtchen ein Tummelplatz für Baumeister, Musiker, Künstler, Adelige sowie alle anderen Menschen und Dingen, die zu einem kleinen Hofstaat gehörten. Im Zuge der europäischen Neuordnung durch Napoleon Bonaparte im 19. Jahrhundert wurde Bruchsal dem Großherzogtum Baden zugeordnet. Dadurch verlor Bruchsal an Bedeutung, dies führte zu einer kontinuierlichen Verarmung der Bevölkerung. Ein letzter höfischer Glanz blieb durch die badische Markgräfin Amalie, die Schwiegermutter Europas, erhalten, sie erkor das Bruchsaler Schloss als einen ihrer Witwensitze.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Bruchsal ein Eisenbahnknotenpunkt, durch die Verbindung von Karlsruhe nach Heidelberg und die Industrieansiedlung. Geprägt war die Industrialisierung in Bruchsal durch Tabak-, Malzfabriken und die Eisenbahn.
Im Zweiten Weltkrieg wurde 80% Bruchsals durch ein Bombardement völlig zerstört. Die darauffolgenden Jahre waren wieder einmal vom Wiederaufbau geprägt.
Von der Mälzerei über Tabakfabrik und Möbelhaus zu einzigartigen Wohnungen
Die industrielle Revolution neigt sich in Deutschland bereits dem Ende und geht in die Phase der Hochindustrialisierung über. Das agrarisch geprägte Land wandelt sich im Späten 19. Jahrhundert bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges in einen Industriestaat. In dieser Phase siedelt sich neben vielen Industrieunternehmen in Bruchsal auch die Malzfabrik in der Kaiserstraße 27 an. Bis in die Weimarer Republik hinein wurden hier Malze erzeugt. Davon zeugen heute noch die beiden Kuppel im Vorderen Teil des Gebäudes. Sie bildeten den oberen Abschluss der Darren, die in je einen Kamin mündeten. Im Laufe der 1930er Jahre wurde die Mälzerei in eine Tabakfabrik umgebaut. Hier wurde der im Kraichgau angebaute Tabak weiterverarbeitet. Ende des 20. Jahrhunderts wurde die Tabakfabrik erneut einer neuen Nutzung zugeführt. Bis vor einigen Jahren diente das Gebäude einem Möbelhändler als Lager- und Verkaufsfläche.
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